Kunstverglasung in der Aussegnungshalle


Die Kunstverglasung in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Hülben wurde von der Künstlerin Monika Geiselhart vom Atelier Geiselhart gestaltet. Ausgefertigt wurden die Fenster vom Kunstglaserbetrieb Valentin Saile aus Stuttgart.

Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Bleiverglasung von sieben Fenstern. Bleiverglasung eignet sich ganz besonders für figürliche Darstellungen. Der Gesamtentwurf wird aus farbigen Glasstücken zusammengesetzt und von einem Netz aus Bleiruten zusammengehalten. Details wie Hände, Gesichter und Gewandfalten werden aufgemalt und eingebrannt.
Die Motive der Fenster zeigen einzelnen Stationen aus dem Leben Jesu, die in chronologischer Folge herausgegriffen wurden. Die schwungvollen Linien und Bewegungen des Entwurfs sollen deutlich machen, wie sich die Geschichte Jesu gewissermaßen als Ganzes im Hintergrund abspielt und der Betrachter durch die Fenster einzelne Einblicke erhält, die Sinnbilder und Gleichnisse sein sollen für die versammelte Trauergemeinde.

Die Fenster sind mit einer Ausnahme einander paarweise zugeordnet und variieren jeweils den Doppelaspekt Trauer und Trost.

Die erste Gruppe zeigt Szenen aus dem Wirken Jesu (auf Erden) vor seinem Tode, die zweite Gruppe seinen Leidensweg, die dritte Gruppe sein Wirken als Auferstandener und das letzte Fenster die Auferstehung der Toten.