Kunstgemälde an der Altarwand der Kirche


Im Oktober 1984 beriet der Kirchengemeinderat über die Altarwandgestaltung, die beim Bau der Christuskirche zurückgestellt worden war. Bei der Gestaltung sollte auf jeden Fall versucht werden, das wertvolle, aus der Barockzeit stammende Altarkreuz in das Bild einzubeziehen. Das Bild sollte gewissermaßen aus dem Altarkreuz, aus dem Gekreuzigten herauswachsen.

Die Künstlerin Monika Geiselhart erhielt den Auftrag zu einem ersten Entwurf am 30. August 1986. Genau ein Jahr später beim Festgottesdienst anlässlich des Jubiläums „850 Jahre Hülben“ konnte sie der Gemeinde ein Bild vorstellen, dem der Kirchengemeinderat seine Zustimmung gegeben hatte. Am 11. Juli 1988 begannen die Vorarbeiten an der Altarwand. Mit Keimschen Mineralfarben – 26 Grundfarben und 63 Farbmischungen – entstand dann in Lasurtechnik während einer vierwöchigen Malzeit das farbenprächtige Fresko.

Das Kunstwerk geht unten vom gekreuzigten Lamm aus und führt hoch zum Sieger-Lamm. Es ist derselbe, der am Kreuz starb und am Ende der Tage kommen wird. Dem Lamm singen die Engel und die Geretteten zu: „Du bist würdig zu nehmen Preis und Lob.“