Heidengraben


Der Heidengraben ist eine keltisches Oppidum aus der Zeit des 2. und 1. Jahrhunderts v. Chr. Mit einer Gesamtfläche von 1662 Hektar gehört der Heidengraben zu den größten keltischen Siedlungen in Europa. Der Schutzwall ist heute noch gut sichtbar und kann über weite Strecken begangen werden.

Der Heidengraben verläuft entlang der Kontur der Albhochfläche und und ist durch die steilen Abhänge ringsherum besonders gut geschützt. Betreten werden konnte der Heidengraben durch so genannte „Zangentore“, einer Art Hohlweg als Durchgang, der es den Bewohnern des Heidengrabens ermöglichte, etwaige Eindringlinge in die Zange zu nehmen. Zu diesen potentiellen Eindringlingen zählten die einfallenden Germanenstämme und auch andere Keltenstämme.

Erst ein kleiner Teil des Heidengrabens wurde bislang archäologisch erforscht, entsprechende Fundstücke sind im Museum Schloss Hohentübingen und im Heidengrabenmuseum in Grabenstetten ausgestellt.

Links:

Förderverein für Archäologie, Kultur und Tourismus e.V. (FAKT e.V.)
www.faktev.de

Förderverein Heidengraben e.V.
www.kelten-heidengraben.de

3-D Filmprojekt Heidengraben
3dmuseum

Albmagazin – Das Magazin für die Region Heidengraben
www.alb-magazin.com

Im Jahr 2016 findet kein Keltenspektakel statt.

Weitere Infos unter www.keltenspektakel.de

„Der Heidengraben – Eine fast unentdeckte Keltensiedlung“, April 2013

Film vom Keltenfest 2012:

Film vom Keltenspektakel 2014: